Was sind Schuheinlagen?

Die Einlegesohle ist der innere Teil des Schuhs, der unter dem Fuß verläuft und ihn stützt. Einlegesohlen werden auch als Fußbetten oder Innensohlen bezeichnet. Sie lassen sich in der Regel leicht herausnehmen. Viele Menschen ersetzen die Original-Einlegesohlen durch separat gekaufte Spezial-Einlegesohlen, um einen bequemeren und stützenderen Sitz zu erreichen. Diese werden als Nachrüst-Einlegesohlen bezeichnet.

 

Die Einlegesohle wird am Obermaterial des Schuhs befestigt und besteht häufig aus Zellulosekarton oder einem synthetischen Sohlenmaterial. Spezielle Einlegesohlen können den Tragekomfort erhöhen, Gerüche und Feuchtigkeit regulieren sowie Stöße dämpfen. Aus gesundheitlichen Gründen können orthopädische Einlegesohlen den Fuß besser positionieren und stützen.

 

Geschichte der Schuhsohlen

Die ersten Einlegesohlen wurden tatsächlich von Wirten und nicht von Schuhmachern hergestellt. Müde Reisende klagten oft über müde, schmerzende Füße, daher entwickelten die Wirte Einlegesohlen, die die Reisenden in ihre Schuhe legen konnten, um die Schmerzen zu lindern. Die Einlegesohlen ähnelten verfilzten Polstern aus Tierhaaren; ganz anders als die, die wir heute verwenden.

Professionelle Schuhmacher fertigten daraufhin modernere, weniger grobe Einlegesohlen aus Leder an, doch dieses war nicht geschmeidig genug. Ledereinlegesohlen machten die Schuhe schwer, steif und unbequem.

Schuhträger wünschten sich eine bequemere Passform und leichtere Schuhe. Daher wandten sich Schuhhersteller dem Thermoplast zu, einem Kunststoffpolymer, das erhitzt und an die Fußform angepasst wird und so für mehr Komfort und Unterstützung des Fußgewölbes sorgt. Viele moderne orthopädische Einlagen bestehen aus Thermoplast.

 

Die Bedeutung von Einlegesohlen für den Fußkomfort

Unsere Füße werden stark beansprucht, und wenn diese Belastung nicht richtig abgebaut wird, kann das zu starken Schmerzen in Knöcheln, Knien und Hüften führen. Hochwertige Einlegesohlen dämpfen Stöße, verteilen das Gewicht gleichmäßig und stützen das Fußgewölbe.

Falsche Fußpflege kann zu allerlei gesundheitlichen Problemen führen, daher ist es wichtig, auf die Füße zu achten. Wenn Sie unbequeme oder schlecht sitzende Schuhe besitzen, könnten neue Einlegesohlen Abhilfe schaffen. Ist die Innensohle eines Schuhs nicht herausnehmbar, können Sie dennoch eine Komforteinlage wie die von Dr. Scholl's verwenden.

 

Wie Sie Einlegesohlen für Ihre Schuhe kaufen

 

Nachträglich angebrachte Einlegesohlen können die Passform Ihrer Schuhe optimieren und für besseren Halt und Dämpfung sorgen. Es gibt zwei Arten von Einlegesohlen: Komfort- und Stützsohlen.

Komforteinlagen eignen sich für Menschen, die aufgrund langen Stehens Fußschmerzen haben. Diese Einlagen dämpfen Stöße und polstern den Fuß. Komforteinlagen sind aus Gel oder Schaumstoff erhältlich und in Apotheken und Drogerien verfügbar.

Müde, pochende Füße müssen nicht unbedingt von langem Stehen kommen. Möglicherweise fehlt es an Unterstützung. Wenn Ihre Füße trotz Komforteinlagen immer noch schmerzen, versuchen Sie es mit Stützeinlagen. Diese bestehen aus festeren Materialien, die für mehr Stabilität und Halt sorgen. Menschen mit Pronation, Plantarfasziitis und ähnlichen Beschwerden können durch Stützeinlagen deutliche Linderung erfahren.

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Veröffentlichungsdatum: 02.06.2021