5 MYTHEN ÜBER EINLEGESOHLEN

1. Bei Schuheinlagen gilt: Je weicher, desto besser.

Komplett weiche Einlegesohlen sind nicht nur wirkungslos, sondern verschlimmern das Problem sogar noch. Anfangs mag es angenehm sein, in einen Schuh mit einer weichen, gepolsterten Einlegesohle zu schlüpfen, doch tatsächlich beheben diese Einlegesohlen nicht die eigentliche Ursache: die Fehlstellung der Füße.

Eine gute Einlegesohle sollte eine Mischung aus stützenden, harten Strukturen und weicheren Strukturen bieten, die zusammenwirken, um die Ausrichtung Ihrer Füße zu korrigieren.

 

2. Die Einlegesohlen sollten sich schon beim Auspacken bequem anfühlen.

Ähnlich wie bei der Theorie „weicher = besser“ denken die meisten Menschen, dass sich Einlegesohlen vom ersten Moment an angenehm anfühlen sollten. Sobald man den Zweck von Einlegesohlen verstanden hat – nämlich die Füße in ihre anatomisch perfekte Form zu bringen und auszurichten –, wird schnell klar, warum Einlegesohlen eine Einlaufzeit benötigen.

Einlegesohlen funktionieren ähnlich wie Zahnspangen: Sie üben Druck auf bestimmte Bereiche aus, um diese in die richtige Position zu bringen. Dieser Druck kann sich unangenehm anfühlen, während Muskeln, Sehnen und Knochen lernen, wieder richtig zusammenzuarbeiten.

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runtong empfiehlt, sich langsam an neue Einlegesohlen zu gewöhnen: Tragen Sie sie anfangs nur kurz, etwa 30 Minuten bis 1 Stunde, und steigern Sie die Tragezeit allmählich, sobald sich Ihr Körper an die neue Form Ihres Fußrückens gewöhnt hat. Bleiben Sie dran, Ihre Füße werden es Ihnen danken!

 

3. Einlegesohlen sind für Menschen mit Fußschmerzen.

Schuheinlagen helfen zwar vielen Menschen, Fußschmerzen zu lindern, aber das ist nicht der einzige Grund, sie zu tragen.

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Wie es in dem Kinderlied heißt: „Der Fußknochen ist mit dem Beinknochen verbunden, der Beinknochen mit dem Knieknochen…“ Die Natur hat unseren Körper mit dem perfekten Muster für Bewegungen ausgestattet, insbesondere für agile Bewegungen wie Laufen und Springen. Da der Körper als Kette von Muskeln, Bändern und Knochen zusammenwirkt, gerät das gesamte System aus dem Gleichgewicht, wenn ein Teil nicht richtig ausgerichtet ist.

Durch die Korrektur der Fußstellung können Schuheinlagen nachweislich Schmerzen und Entzündungen in Knien, Hüften und im unteren Rückenbereich lindern. Wenn Sie also das nächste Mal Probleme mit einem dieser Gelenke haben, sollten Sie unbedingt Ihre Füße überprüfen!

 

4. Einlegesohlen wirken, indem sie Ihre Füße stützen.

Genauso wie zu weiche Einlegesohlen wirkungslos sind, helfen auch stützende Einlagen nicht. Viele Einlegesohlen bieten zwar Unterstützung und Stabilität für das Fußgewölbe, vernachlässigen aber Vorder- und Rückfuß. Eine effektive Einlegesohle verfügt über Stütz- und Dämpfungszonen, die Muskeln und Sehnen dabei unterstützen, sich natürlicher zu bewegen.

Es gibt ein anatomisch ideales Bewegungsmuster für den Fuß beim Gehen/Laufen (Spiraltorsion): Die Bewegung beginnt an der Außenseite der Ferse, verläuft schräg durch die Mitte des Fußgewölbes und stößt sich schließlich mit der Innenseite des großen Zehs ab. Diese Bewegung lässt sich nicht allein durch eine Stützung des Fußgewölbes unterstützen; Einlegesohlen sollten sie durch die richtige Flexibilität fördern.

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5. Einlegesohlen werden nur für Sportschuhe hergestellt.

Während die meisten Einlegesohlen für Sportschuhe konzipiert sind, gibt es auch Modelle, die für verschiedene Schuhtypen geeignet sind. Runtong bietet beispielsweise Einlegesohlen an, die sowohl in Herrenschuhen als auch in Damenschuhen mit Absatz verwendet werden können.

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Veröffentlichungsdatum: 02.06.2021